Beratender Ausschuss

Erster beratender Ausschuss

Am 18.03.2015 wurde der erste beratende Ausschuss für Fragen der deutschen Sinti und Roma in Berlin konstituiert. Bundesinnenminister de Maizière unterstrich die Wichtigkeit dieses Gremiums durch seine persönliche Anwesenheit. Vorsitzender des Ausschusses ist der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, MdB.

Der beratende Ausschuss für Fragen der deutschen Sinti und Roma sichert den Minderheiten den Kontakt zur Bundesregierung, dem Deutschen Bundestag wie auch den Landesregierungen zu.

Die deutschen Sinti und Roma waren durch Delegationen des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma sowie der Sinti Allianz Deutschland vertreten, die durch ihre jeweiligen Vorsitzenden Romani Rose und Manja Schuecker-Weiss angeführt wurden. Eine große Beteiligung von Vertretern des Bundestages und der Bundesländer bezeugte die Solidarität der deutschen Öffentlichkeit mit dieser seit 600 Jahren ansässigen Minderheit (Sinti) und den deutschen Roma, die seit ca. 1850 in Deutschland ansässig sind. In letzter Zeit seien sie wieder verstärkt schlimmen Anfeindungen ausgesetzt.

Auf der Tagesordnung standen neben dem Wunsch nach der Gründung eines Expertenkomitees zum Antiziganismus beim Deutschen Bundestag der Schutz und die Erhaltung der Grabstätten von Sinti und Roma als Familiengedächtnisstätten wie auch das Verbot rassistisch diskriminierender Wahlkampfpraktiken.

Quelle: Textauszug aus: www.minderheitensekretariat.de / Pressemitteilung 20.03.2015 und www.bmi.bund.de / Nationale Minderheiten / Artikel 30.03.2015

Foto: © BMI

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